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Kopfbremse

Nicht nur Hand- und Fussbremsen, nein, auch eine Kopfbremse gibt es. Mein Kopf hat mich ganz schön ausgebremst! Gestern stand mein Tempotraining auf dem Plan: Training des spezifischen Wettkampftempos, 11.6km@4:45. Nachdem noch am Dienstag alles in bester Ordnung gewesen war, fühlte ich mich gestern plötzlich schlapp und müde. Wenn ich nur an Laufschuhe dachte, wurde mir Angst und Bange. Und mein Kopf machte mich auf diverse Blessuren aufmerksam: die Leiste zwickt, am Oberschenkel eine kleine Verhärtung, Schmerzen in der Hüfte und überhaupt… Lauter Dinge, die am Dienstag noch alle in Ordnung waren. Was tun? Den Kampf aufnehmen, das Training durchziehen? Mein Körper drohte mit unabsehbaren Folgen. Übertraining? Bisher war alles so gut gelaufen in der Vorbereitung, eine Verletzung wollte ich wirklich nicht riskieren. Lange überlegte ich mir, ein kurzes regeneratives Läufchen zu machen. Schliesslich sagte ich mir: nein, gar nichts! einfach einen weiteren Ruhetag einschieben und schauen wies morgen ist.

Und morgen, das war ja dann heute. wie es war? Nicht viel anders. Keine Lust auf laufen, keine Power um schnell zu laufen, gar nichts. Ohne mir viele Gedanken zu machen habe ich meine Laufsachen angezogen und bin los. Ein lockeres Läufchen sollte es schon werden, mindestens. Einlaufen, Laufschule, alles gut. Also, Lap-Taste am Forerunner gedrückt und los. Einfach mal so wies halt geht. Nichts erzwingen, den Körper nicht vergewaltigen. Ich schlage ein angenehmes, flüssiges Tempo an und zwinge mich, nicht auf die Uhr zu schauen. Kilometer 1 in 4:43 und ich fühle mich gut, die Beine sind frisch (sollten sie auch, nach 2 Pausentagen) und es läuft von km zu km besser. Was für ein Gefühl! Am Schluss stoppe ich 54:13 für 11.67km, das ist eine Pace von 4:39! Das Training war fordernd, hat mich aber keineswegs ans Limit gebracht. Nach dem Auslaufen fühle ich mich beinahe frischer als vor dem Lauf.

Laufstrecke: 14.11km in 1:12:27 (5:08/km)

4 Antworten

  1. Immer dran bleiben, vielleicht wäre es dir auch gestern so ergangen. Die Erfahrung die du hier beschreibst habe ich auch schon gemacht.

  2. Ja der Kopf kann schon sehr viel bewirken, oder eben verhindern.

  3. Na das lief doch wie geschmiert 🙂

  4. @all: Ist nicht immer einfach. Auf den Körper hören und den inneren Schweinehund nicht zu sehr zu Wort kommen lassen…
    Zum Ende lief es wie geschmiert, das stimmt.

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